| Programm | März/April 2008 | ||||||
| Mo 3.3.2008 19.30 Uhr |
Buchvorstellung: |
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| Mi 5.3.2008 19.00 Uhr |
Die Landtagswahlen in Niedersachsen: |
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| Di 18.3.2008 19.00 Uhr |
Kapital-
und Geschlechterverhältnis: Vom bürgerlichen Versprechen auf Gleichheit der Geschlechter und seinen Abgründen Referentin: Andrea Trumann Die Linke und die bürgerliche Frauenbewegung hatten immer eins gemeinsam. Die Lösung der Frauenfrage sollte durch eine Angleichung der Frauen an die Männer stattfinden, heißt sie sollen gleichsam wie diese durch die Lohnarbeit ausgebeutet werden. Für die Bürgerlichen ist dies das Endziel, für die Linke die Voraussetzung für eine revolutionäre Bewegung. Ist das Bedürfnis nach Gleichheit sicher ein Fortschritt gegenüber Vorstellungen einer naturgegebenen Differenz der Geschlechter, so kann doch auch der Gleichheitsfeminismus umschlagen in den Hass auf die Frauen. Dies soll herausgearbeitet werden an dem Frauen- und Schwulenhasser und Antisemiten Otto Weiniger. Hieran kann gezeigt werden, wie die notwendige Disziplinierung als Lohnarbeiter und Staatsbürger, genuin männliche Positionen, zum Hass auf das Weiblich-sinnliche führen, und zwar auch, wenn Frauen die ehemals nur für Männer möglichen Positionen schon längst übernommen haben. Mit Hilfe der marxistischen Kritik an der Gleichheit soll gezeigt werden, wie die Gleichheit notwendig zur Ungleichheit führt und wie dies mit der politischen Ökonomie zusammenhängt. Die Veranstaltung führen wir in Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Niederelbe und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Buxtehude durch. Andrea Trumann lohnarbeitet als Sozialpädagogin in einem Mädchenprojekt, bei dem sie oft ohne Erfolg die Mädchen von den Vorteilen der Gleichheit überzeugen möchte. Politisch dagegen versucht sie in Büchern und Veranstaltungen für eine kommunistische Bewegung, die die Aufhebung der Geschlechter jenseits von Kapital und Staat mit einschließt, zu agitieren. Veranstaltungsort: Buxtehude, Theater im Hinterhof, Hauptstraße 34 |
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| Seminar: Beratung zu ALG-II-Kürzungen und Sanktionen Referent: Harald Thome Bei dem geplanten Seminar sollen umfassende Informationen zum Themenkomplex ALG-II-Kürzungen und Sanktionen für diejenigen gegeben werden, die selbst Betroffene beraten wollen. Die Veranstaltung führen wir in Kooperation mit DGB, IG Metall und Ver.Di-Erwerbslosenauschuss durch. Harald Thome ist seit über 15 Jahren in der Praxisarbeit zur Beratung und Wissensvermittlung auf dem Gebiet des Arbeitslosen- und Sozialhilferechtes sowie angrenzenden Rechtsgebieten tätig und führt u.a. Fortbildungen für Berater zu diesen Themen durch. Veranstaltungsort: Göttingen, DGB, Obere Maschstraße 10 Anmeldung bei: Andreas Gemmecke E-Mail: andreas_gemmecke@online.de Tel. (0551) 61 401 / 0151 44 44 619 |
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| Mo 7.4.2008 19.00 Uhr |
Öffentliche Armut |
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| Do 10.4.2008 20.00 Uhr |
Aufbruch
zum Sozialismus? ein Reisebericht aus Venezuela Referent: Florian Höllen Hoffnungen und Hass sind die Reaktionen, die sich mit der bolivarischen Revolution verbinden, sowohl international als auch in Venezuela selbst. Unter dem Motto Kritische Solidarität und solidarische Kritik sendete der Studierendenverband Linke.SDS im Februar/März dieses Jahres eine Delegation nach Venezuela. Das Ziel der Reise ist der Kontakt und Austausch mit jenen Menschen, die dort versuchen, Grundlagen für einen Sozialismus des 21. Jahrhunderts zu legen. Florian Höllen (Linke.SDS Göttingen) wird als einer der Teilnehmer einen kurzen Überblick mit Fotos über die aktuelle Situation im Land geben und freut sich auf eine spannende Diskussion. Veranstaltungsort: Göttingen , DGB, Obere Maschstraße 10 |
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| 40 Jahre 1968 Herbert Marcuse und die Studentenbewegung Referent: Peter-Erwin Jansen Herbert Marcuse galt als der Guru der Studentenbewegung. In der Aufbruchstimmung Ende der 1960er Jahre stand er im Rampenlicht der Medien. Mao, Marx, Marcuse lautete eine Headline in diesen Jahren. Es ist geplant, den Vortrag mit Sequenzen aus den Filmen Marcuses Hippopotamus und Ruhestörung sowie mit Ausschnitten zum Angela Davis-Kongress zu ergänzen, um einen plastischen Eindruck von der Diskussionskultur dieser Zeit zu bekommen. Anschließend wollen wir diskutieren. Peter-Erwin Jansen (Frankfurt/M.) ist Publizist, Dozent für Philosophie und Soziologie sowie Herausgeber ausgewählter Schriften aus dem Nachlass von Herbert Marcuse und Leo Löwenthal. Veranstaltungsort: Universität Hannover, Welfengarten 1 (Hauptgebäude), Hörsaal F442 Ein weiterer Apriltermin in der Reihe 40 Jahre 1968 ist am 29.4. am selben Ort zur gleichen Zeit geplant, konnte jedoch bis Redaktionsschluss dieses RLB-Programmflyers noch nicht konkretisiert werden. Infos über Dr. Marcus Hawel: mobil: 0151 17 31 54 75 oder hawel@sopos.org |
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| Do 17.4.2008 20.00 Uhr |
40
Jahre 1968 Was wollten Rudi Dutschke und die 68er? Und was bleibt? Referent: Manfred Lauermann Glaubt man gewissen Medien, dann ging es den 68ern um Krawall und freie Liebe unter roten Fahnen. Wurde vor vierzig Jahren wirklich deshalb auf Rudi Dutschke, der zentralen Figur des Studentenprotestes, geschossen? Manfred Lauermann, selbst ein 68er und Akteur des Studentenprotests in Hannover, versucht eine Bilanz zu ziehen. Was trieb sie an, wie war der geschichtliche Hintergrund? Wieso diese Gleichzeitigkeit: Westdeutschland, USA, Frankreich, Prag? Was wollten sie wirklich? Wo holten sie sich ihr geistiges Rüstzeug? Was haben sie erreicht? Was wurde aus ihnen? Können die modernen sozialen Bewegungen von den 68ern lernen, sind sie gar Söhne und Töchter? Dr. Manfred Lauermann ist Soziologe und lebt in Hannover. Veranstaltungsort: Hannover, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4 |
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| Do 24.4.2008 19.30 Uhr |
Reihe:
Entfesselter Kapitalismus - ohne Alternative? Crash 2008 Von der Immobilien- zur Finanzkrise Referent: Dierk Hirschel Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Reihe, in der es zunächst um die Analyse eines globalen, zunehmend entfesselten Kapitalismus geht, der weder sozialstaatlich reguliert ist noch auf die existenziellen Interessen der ArbeitnehmerInnen Rücksicht nimmt. Gefragt werden soll, welche politischen und ökonomischen Alternativen es dazu gibt. Geplant ist im Herbst 2008 eine Fortsetzung der Reihe mit dem Schwerpunkt solidarische Ökonomie. Der Referent wird die Hintergründe und potenziellen Auswirkungen der gegenwärtigen Finanzkrise beleuchten und der Frage nachgehen, welche politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Risiken der internationalen Finanzmärkte notwendig sind. Die Veranstaltung führen wir in Kooperation mit Attac Hannover und dem DGB Region Niedersachsen-Mitte durch. Dr. Dierk Hirschel ist Referatsleiter für Makropolitik und Konjunkturanalyse beim DGB-Bundesvorstand und der Chefökonom des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Veranstaltungsort: Hannover, DGB-Haus, Otto-Brenner-Straße 1 |
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Do |
Marxismus und Politik der
Arbeiterbewegung |
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| Fr 25.4.2008 19.00 Uhr |
Milliardäre, die
neuen Aristokraten? Über die Herrschaftsweise des Geldmachtkomplexes Referent: Hans-Jürgen Krysmanski Die herrschende Klasse hat viele Gesichter. Da gibt es wirkliche Gauner und sehr honorige Persönlichkeiten, altes und neues Geld, die großen Unternehmerfamilien und schrullige Einzelgänger. Mit dem Kapitalbegriff ist es gelungen, das Gemeinsame dieser Kapitalistenklasse deutlich zu machen. Aber in der Linken wird oft die subjektive Seite vergessen. So haben sich z. B. die Reichen und Superreichen immer wieder in allen möglichen Netzwerken, in Klubs, in Verbänden usw. zusammengetan und dort ihren Einfluss jenseits aller demokratischen Willensbildung organisiert. Darüber wollen wir reden. Die Veranstaltung führen wir in Kooperation mit dem Rosa- Luxemburg-Club Niederelbe durch. Hans-Jürgen Krysmanski (geb. 1935) ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Münster und u.a. Autor zahlreicher TV-Reportagen. Veranstaltungsort: Buxtehude, Klosterhof, Hauptstr. 45 |
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