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Bundestagswahl
2006
Zersplitterung der Linken oder Versuch einer solidarischen Zusammenarbeit?
Das politische Spektrum links von Rotgrün gruppiert sich neu. Die PDS,
seit der Bundestagswahl 2002 nur noch mit zwei Abgeordneten vertreten, bereitet
ihren Wiedereinzug in Fraktionsstärke vor. GewerkschafterInnen und
enttäuschte SPD-AnhängerInnen bauen mit der WASG eine eigene Organisation
auf, um sich wieder eine parlamentarische Stimme zu verschaffen. Rein außerparlamentarische
Gruppen wie der RSB stehen den Erfolgsaussichten von Beteiligungen an Parlamentswahlen
aus grundsätzlicher Kritik nach wie vor skeptisch gegenüber. In
der Veranstaltung werden die unterschiedlichen Konzepte und Ziele kontrovers
diskutiert und damit ein Beitrag zur Selbstaufklärung der Linken geleistet.
Es diskutieren:
Dieter Dehm (PDS)
Landesvorsitzender aus Niedersachsen
Uwe Hicksch (WASG)
ehemaliger PDS-Bundesgeschäftsführer
Peter Berens (RSB)
ehemaliges Betriebsratsmitglied und IGM-Vertrauensleutesprecher bei
Babcock Rohrleitungsbau, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender bei Babcock
Montagegerätetechnik, Autor des Buches Der Babcock-Bankrott
Veranstaltungsort:
Gaststätte Harmonie, Dragonerstr. 59, Oldenburg |
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Irak und Kurdistan:
Nach der Wahl wird alles anders ...?
Diskussionsveranstaltung über die aktuelle politische Situation im
Irak nach dem Wahltermin am 30.01.05 unter Beteiligung der irakisch-kurdischen
Vereinigungen in der Region Hannover
Moderation: Dipl.-Ing. Kanaan Shekho
Sprecher und stellv. Vorsitzender des neu gegründeten Rats der Irakischen
Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland (RIG-Berlin)
Die Sprecher und Gäste aller irakischen und kurdischen Vereinigungen
aus der Region Hannover und darüber hinaus, sowie die deutschen UnterstützerInnen
und Experten für die Greater-Middle-East-Regionen sind zu diesem
Ratschlag über die Ergebnisse des Wahltages vom 30.01.05 eingeladen.
Unabhängig davon, ob die Nationalwahlen durchgeführt wurden
oder nicht, wollen wir ihre mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen
mehrsprachig diskutieren und friedens- wie geopolitisch bewerten.
Dabei wird es sowohl um die Anpassung und Differenzierung der Friedenspolitik
des Alten Europa gegenüber dem US-Protektorat Irak
als auch um die Voraussetzungen und Folgen der freien Wahlen
für den inneren Prozess der Demokratisierung, des Staats- und Wirtschaftsaufbaus
des Irak gehen.
Wohin zieht die Karawane der demokratischen, multiethnischen
und föderalen, säkularen wie multikonfessionellen irakischen
Staatsbürger im Staatsgebiet und im Exil, wenn Ansar alSunna und
die Sarkawi-Gruppen die Roadmap der Statebuilder (Fukuyama 2004) weiter
zerbomben und die US-Armee mit kulturignoranter Härte zurückschlägt?
Und wie weit kommt diese Karawane ohne eine für die Region
revolutionäre soziale und wirtschaftliche Verfassungsordnung sowie
ohne einen weitestgehenden Autonomiestatus für ein geeintes Kurdistan?
Veranstaltungsort:
Stadtteilzentrum Nordstadt e.V. Bürgerschule,
Schaufelderstraße 30, 30167 Hannover |
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XXII. Bremervörder Gespräche
Der Weg aus der Krise Wirtschaft und Gesellschaft
in Zeiten der Globalisierung
Lesung mit Wolfgang Engler
Den Schmerz begreiflich zu machen, der dem Verlust der Arbeit noch immer innewohnt,
bildet den Ausgangspunkt der Überlegungen Englers. Der Berliner Soziologe
wirbt für eine radikale Neugestaltung unserer Gesellschaft. Er tut dieses
vom gesellschaftlichen Tatbestand aus, dass Millionen Bürger unseres
Staates ohne Arbeit sind bzw. davon in ihrer Existenz bedroht werden. Was
viele Mitbürger schon mehr als 20 Jahre hinnehmen, ein Gefühl für
diese menschenunwürdige Situation zu bekommen, gelingt Engler durch entsprechende
Fragestellungen. Daraus erwachsen, was verschüttet ist, Handlungsmöglichkeiten.
Wolfgang Engler, geb. 1952 in Dresden, lehrt an der Schauspielschule Ernst
Busch in Berlin
Veranstaltungsort:
Oste-Hotel, Neue Straße, Bremervörde
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